


Teneriffas erste Pfarrkirche seit 1511, Mutter aller Kirchen der Insel. Ihr toskanischer Turm ähnelt verblüffend dem Campanile des Turiner Doms. Für 1€ steigt man hinauf und hat ganz La Laguna zu Füßen.
Von dieser Kirche stammen alle anderen auf Teneriffa ab. 1511 in der Villa de Arriba (dem Handwerkerviertel) gegründet, stand sie ursprünglich an einem anderen Ort: vermutlich zwischen der Calle Adelantado und der Calle Marqués de Celada. Als man sich für die Verlegung entschied, dauerte der Bau bis 1558, wobei die ersten 30 Jahre ausschließlich der Apsis gewidmet waren. Drei Schiffe mit Rundbögen, eine hölzerne Artesonado-Decke im Mudéjar-Stil und Säulen aus dunklem Vulkangestein im Kontrast zu weißen Mauern: das Markenzeichen kanarischer Architektur, das später Städte in ganz Lateinamerika kopierten.
Im 18. Jahrhundert führte der Architekt Diego Nicolás Eduardo eine umfassende Reform durch und führte neoklassizistische Elemente im Chorraum ein. Der Turm durchlief drei Versionen (1577, 1630 und die heutige von 1694-1697), erhebt sich 28 Meter im toskanischen Stil, verblüffend ähnlich dem Campanile der Kathedrale von Turin, und beherbergt die größte Glocke der Kanarischen Inseln.
Im Inneren: ein keramisches Taufbecken aus Sevilla aus dem 15. Jahrhundert, an dem die ersten Christen auf Teneriffa getauft wurden; eine hölzerne Pyxis, die bei der ersten Fronleichnamsmesse der Insel 1496 verwendet wurde; eine Kanzel aus Zedernholz, ein Werk des französischen Künstlers Verau; der Hauptaltar mit dem Bildnis der Inmaculada Concepción von Fernando Estévez (Teneriffas bedeutendster Bildhauer des 19. Jahrhunderts); und der Altar 'La Predilecta' mit der Virgen de los Dolores von Luján Pérez.
Neben dem Seiteneingang steht ein Denkmal für Papst Johannes Paul II., ein Werk des polnischen Bildhauers Czesław Dźwigaj, das den Papst zeigt, wie er zwei Kinder in traditionellen kanarischen Trachten segnet. Die Skulptur kam aus Polen und wurde vom Bischof von Teneriffa gesegnet.
Zwischen 2002 und 2014 diente die Kirche als provisorische Kathedrale der Diözese Teneriffa. Im Mai 2009 beherbergte sie zwei Wochen lang die Virgen de Candelaria (Schutzpatronin der Kanarischen Inseln). Normalerweise übernachtet die Virgen in der Kathedrale, aber wegen deren Renovierung wurde sie nach La Concepción gebracht. Jeden 7. Dezember findet die berühmte Fackelprozession um die Kirche statt, und am 8. Dezember die Fiesta de la Inmaculada Concepción mit einer Pontifikalmesse des Bischofs von Teneriffa.
Altstadt von La Laguna. Zufahrt über TF-5 oder TF-13. Parken im Parking San Juan (C. San Juan 19, zentral aber eng) oder PARKIA La Trinidad (Av. Trinidad, 24h, geräumiger). Beide 5 Min. zu Fuß.
Straßenbahn Linie 1 (Santa Cruz-La Laguna), Haltestelle La Trinidad, 5 Min. zu Fuß. TITSA Linien 14 oder 15 bis Intercambiador La Laguna, 10 Min. zu Fuß.
Mit dem Bus hierherParking San Juan ist zentraler aber eng und teuer. PARKIA La Trinidad (24h) hat breitere Plätze und E-Auto-Ladestationen. Beide sind gute Startpunkte für die Altstadt.
Zum Parkplatz navigierenAchten Sie beim Betreten auf die dunklen Vulkansteinsäulen: das Markenzeichen kanarischer Architektur, das später Städte in ganz Lateinamerika kopierten. Der Hauptaltar mit der Inmaculada ist ein Meisterwerk von Fernando Estévez, dem wichtigsten Bildhauer Teneriffas im 19. Jahrhundert. Suchen Sie auch die hölzerne Pyxis beim Taufbecken: ein Artefakt von der ersten Fronleichnamsmesse der Insel, 1496.
Der Turmaufstieg kostet 1 €: 360°-Panorama über La Laguna, den Teide und an klaren Tagen Gran Canaria. Man sieht sogar Flugzeuge auf dem Flughafen Tenerife Norte landen. Öffnungszeiten: Di-Fr 10:00-17:00, Sa 10:00-14:00.
Am Seiteneingang: ein Denkmal für Papst Johannes Paul II. vom polnischen Bildhauer Czesław Dźwigaj. Wenige wissen, dass die Skulptur aus Polen kam.
Parking San Juan oder PARKIA La Trinidad → Kirche La Concepción (Turm besteigen) → Spaziergang Calle San Agustín → Kathedrale La Laguna → Casa Lercaro (Geschichtsmuseum) → Tapas in der Altstadt.
Vom Turm aus 360°-Panorama über La Laguna und den Teide. An klaren Tagen sieht man Gran Canaria.
Von der Plaza aus der Uhrturm eingerahmt von Kolonialfassaden. Am besten bei Morgenlicht.
Vom Eingang aus die Kamera auf den Altar richten - die Mudéjar-Holzdecke erzeugt einen eindrucksvollen Perspektiveffekt. Bestes Licht mittags, wenn Buntglas durch die wenigen Fenster fällt.