

Das historische Herz von La Laguna: ein schattiger Platz mit einem monumentalen Marmorbrunnen, umgeben von Palästen und Klöstern. Der perfekte Ausgangspunkt für die Altstadt.
Die Plaza del Adelantado ist das Herz von La Laguna und Kern eines historischen Zentrums, das 1999 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Benannt nach dem Eroberer Fernández de Lugo, der dort lebte, wo heute das Kloster Santa Catalina steht, war der Platz vier Jahrhunderte lang Schauplatz von Festen, Märkten, Stierkämpfen und sogar öffentlichen Hinrichtungen. 1793 wurde er erstmals gepflastert, 1843 kamen Gärten und Bänke hinzu.
Der Marmorbrunnen in der Mitte ist der älteste und prachtvollste im historischen Zentrum. Er stammt aus Marseille, erreichte Teneriffa am 20. März 1869 an Bord der 'Marie Honoré' und wurde 1870 aufgestellt. Er wiegt rund 30 Tonnen und besteht aus gestapelten Schalen auf schlanken Säulen mit dekorativen Maskarons.
Rund um den Platz: Der Palacio de Nava (Nordwestecke, ab 1585 erbaut, 1776 von Tomás de Nava y Grimón umgestaltet, Barock, Neoklassizismus und Manierismus). Das Kloster Santa Catalina de Siena (1611, gegründet mit vier Nonnen aus Sevilla, später über 100 Schwestern, eines der wohlhabendsten der Insel). Der Mudéjar-Gitterbalkon (bifora) erlaubte den Nonnen, den Platz zu beobachten, ohne gesehen zu werden. Im Inneren ruht der unverweste Leichnam der María de León Bello y Delgado ('La Siervita', Seligsprechungsverfahren läuft). Weitere Bauten: das Rathaus (1512), die Ermita de San Miguel und das Casino La Laguna.
Zentrum von La Laguna. TF-5 oder TF-13. Parkhaus hinter dem Platz (Parking San Juan, C. San Juan 19) oder PARKIA La Trinidad (Av. Trinidad, 24h). Beide 3-5 Min. zu Fuß.
Straßenbahn Linie 1 (Santa Cruz-La Laguna), Haltestelle La Trinidad, 5 Min. zu Fuß. TITSA Linien 14 oder 15 bis Intercambiador La Laguna, 8 Min. zu Fuß.
Mit dem Bus hierherEs gibt ein Parkhaus direkt hinter dem Platz, aber es ist immer voll. PARKIA La Trinidad ist zuverlässiger.
Zum Parkplatz navigierenSetz dich unter die Indischen Lorbeerbäume und achte auf die Maskarons am Brunnen. Beachte den Gitterbalkon des Klosters Santa Catalina: Klausurschwestern leben noch darin. Die Mudéjar-Biforen wurden so gestaltet, dass die Nonnen den Platz beobachten konnten, ohne selbst gesehen zu werden.
Wenn die Tür der Casa Montañés offen steht, lohnt sich ein Blick auf den andalusischen Innenhof. Der Palacio de Nava ist nur von außen zu sehen, aber die Fassade lohnt einen Stopp: Die verschiedenen Stilepochen sind deutlich erkennbar.
In der Klosterkirche von Santa Catalina: ein einschiffiger Raum mit einem Altarretabel aus dem 17. Jahrhundert und einem Gitter, das den Klausurbereich abtrennt.
Parking San Juan oder PARKIA → Plaza del Adelantado (Brunnen, Palacio de Nava, Casa de Anchieta) → C. San Agustín → Casa Lercaro → Kathedrale → C. Obispo Rey Redondo → Kirche La Concepción → zurück über C. La Carrera → Tapas.
Der Marmorbrunnen aus Marseille mit Indischen Lorbeerbäumen dahinter. Früh morgens ohne Autos oder Leute - perfekt weiches Licht.
Palacio de Nava von der gegenüberliegenden Ecke des Platzes: vollständige Barock-Neoklassizistische Fassade. Funktioniert besser bei bedecktem Himmel (keine harten Schatten).