



Authentische Guachinches, Skulpturen im öffentlichen Raum und historische Heiligtümer. Der wahre Geschmack der Insel abseits der Ferienorte.
Tacoronte ist ein Ort, wo Weinkultur den Bewohnern im Blut liegt und Kunst sich ganz natürlich ins Stadtbild einfügt. Diese nördliche Gemeinde besitzt die renommierte Denominación de Origen Tacoronte-Acentejo, die größte Herkunftsbezeichnung der Kanarischen Inseln, mit über vierzig Bodegas.
Das Herz des Städtchens ist die historische Plaza del Cristo, an der sich das Santuario del Santísimo Cristo de los Dolores und das ehemalige Augustinerkloster erheben. Die Christusfigur ist das zweitmeist verehrte Bildnis der Kanarischen Inseln. Direkt neben dem Platz steht La Alhóndiga, ein steinernes Speichergebäude aus dem 17. Jahrhundert, heute Kulturzentrum und Austragungsort eines der wichtigsten Weinwettbewerbe der Insel.
Tacoronte ist auch eine lebendige Hommage an Kunst und Surrealismus. Im öffentlichen Raum stehen einzigartige Skulpturen, die an das Werk von Óscar Domínguez erinnern, dem bedeutenden surrealistischen Maler, der im benachbarten La Laguna geboren wurde und seine Kindheit hier an der Calle del Calvario verbrachte. Auf der Plaza Óscar Domínguez bilden surrealistische Skulpturen einen überraschenden Kontrast zur traditionellen kanarischen Architektur.
Naturliebhaber finden zwei Parks: Jardines Hamilton mit kanarischer Flora und traditionellem Weinanbau sowie den revitalisierten Parque Hoya Machado, einen lebhaften Stadt- und Sportpark und Schauplatz lokaler Veranstaltungen.
Fahre nicht ab, ohne ein echtes Guachinche besucht zu haben. Achte auf handgeschriebene Pappschilder an Zäunen und Pfosten - das Zeichen dafür, dass der Wein aus der eigenen letzten Ernte stammt. Ein Guachinche kann nur wenige Monate im Jahr geöffnet sein; wenn der Wein ausgeht, schließt es bis zur nächsten Ernte.
Autobahn TF-5, Ausfahrt 14 oder 17, ca. 20 Min. von Santa Cruz.
Parque Hoya Machado (Calle Teobaldo Power) oder Umgebung Plaza del Cristo.
Zum Parkplatz navigierenPlane deinen Besuch so, dass du mittags (13:00-16:00) in einem Guachinche einkehren kannst. Danach ein entspannter Spaziergang durch die Jardines Hamilton.
Vor der Eroberung war Tacoronte eines der wohlhabenderen Menceyatos (Guanchen-Königreiche). Es wurde schnell zum landwirtschaftlichen Hinterland des Nordens, und seine Weine erlangten bereits im 16. Jh. Ruhm und wurden zur ersten offiziellen Herkunftsbezeichnung der Kanarischen Inseln.
Plaza del Cristo und Santuario → La Alhóndiga → Jardines Hamilton und Parque Hoya Machado → Kreisverkehr Óscar Domínguez → Guachinche
Klassische kanarische Architektur aus Vulkanstein.
Surrealistische Skulpturen vor traditioneller Architektur.