



Drei Salzwasserpools eingebettet in schwarzes Vulkangestein, umgeben von Palmen und Windskulpturen, die sich in der Atlantikbrise drehen. Daneben: eine kreisförmige Festung aus dunklem Basalt - Teneriffas besterhaltene Burg, mit dem weißen Auditorio als spektakulärer Kulisse. Erwachsene 7,50 €.
Der Parque Marítimo César Manrique ist das letzte Werk des genialen Künstlers aus Lanzarote, entworfen vor seinem Tod bei einem Autounfall am 25. September 1992 und fertiggestellt von den Ingenieuren Alfredo Amigó und José Luis Olcina 1995. Manrique entwarf auch den Lago Martiánez in Puerto de la Cruz: der Parque Marítimo ist sein Gegenstück in Santa Cruz. Der Komplex umfasst fast 60.000 m² vulkanische Landschaft mit drei Meerwasserpools direkt aus dem Atlantik: dem Hauptpool (6.500 m², über 2 m tief), dem Kaskadenpool (3.000 m², mit Salzwasserfällen) und einem Kinderpool.
Die Architektur des Parks ahmt bewusst die militärische Strenge des Castillo Negro nach durch die Verwendung desselben dunklen Basaltsteins: Gebäude und Pools verschmelzen visuell mit der benachbarten Burg zu einer einheitlichen Komposition. Manriques Erkennungselemente wiederholen sich überall: Vulkangestein, kanarische Palmen, Zierpflanzen und seine 'Windspielzeuge' (Juguetes del Viento), kinetische Stahlskulpturen, die sich in der Atlantikbrise drehen. Das originale 'Juguete del Viento' steht auf einem Lavafelsen dem Meer zugewandt: ein 6 Meter hohes Rohr mit kreuzförmigen Flügeln. Vor dem Castillo Negro erhebt sich 'Homenaje a Santa Cruz': eine weitere posthume Manrique-Skulptur, 15 Meter hoch, 6.500 kg, mit 16 Flügeln, die sich im Wind drehen.
Direkt daneben steht das Castillo de San Juan Bautista, bekannt als Castillo Negro (Schwarze Burg): die besterhaltene Festung Teneriffas und die zweitwichtigste Küstenbefestigung von Santa Cruz nach dem bereits abgerissenen Castillo de San Cristóbal. Der italienische Militäringenieur Leonardo Torriani ersann sie 1587. Sein Plan sah zwei zusätzliche Forts zur Flankierung des bestehenden Castillo de San Cristóbal vor: eines in Paso Alto, ein weiteres in Caleta de Negros. Gebaut wurde sie erst 1641-1644, als Revolutionen in Portugal und Katalonien die Inseln schutzlos ließen. Die Bauaufsicht führte Generalkapitän Luis Fernández de Córdoba y Arce. Runder Grundriss, ca. 30 m Durchmesser, 8 m Höhe, Basaltmauern von 2,5 m Dicke: daher die schwarze Farbe und der Name. Kleiner Wassergraben mit hölzerner Zugbrücke. Verteidigte sich gegen Admiral Nelsons Angriff am 25. Juli 1797. Jedes Jahr an diesem Datum findet hier eine historische Nachstellung der Schlacht statt. Kulturdenkmal (BIC) seit 1993. Das Innere ist für die Öffentlichkeit geschlossen, das Äußere ist ganzjährig frei zugänglich.
Gleiche Zufahrt wie zum Auditorio: TF-1 oder TF-5 bis Avenida de la Constitución, 5. Alles liegt beieinander.
Jede TITSA-Linie zum Intercambiador de Santa Cruz - 5 Minuten zu Fuß. Direktlinien: 110 (ab Las Américas/Los Cristianos), 102 und 103 (ab Puerto de la Cruz).
Mit dem Bus hierherGroßer kostenloser Parkplatz vor dem Parque Marítimo und dem Palmetum. Derselbe Parkplatz wie für das Auditorio. Außerhalb der Konzertzeiten leicht zu parken. Für Gruppenbusse: Parkplatz am Palmetum, 2 Minuten entfernt.
Zum Parkplatz navigierenKaufen Sie das Twin Ticket (Park + Palmetum) für 10,50 €: Sie sparen einige Euro und kombinieren den besten Vormittag in Santa Cruz. Im Winter (September-Juni) ist nur ein Pool geöffnet: reicht zum Entspannen, aber wenn Sie alle drei Pools und Kaskaden wollen, kommen Sie im Sommer (ab 20. Juni). Werktags viel ruhiger als am Wochenende.
Das klassische Foto: Castillo Negro (rund, dunkler Basalt, 17. Jh.) mit der weißen 'Welle' des Auditorio von Calatrava dahinter. Vier Jahrhunderte Architektur in einem Bild, funktioniert bei Tag und bei Nacht. Suchen Sie zwei Manrique-Skulpturen: das 'Windspielzeug' im Park auf dem Lavafelsen vor dem Meer und 'Homenaje a Santa Cruz' vor der Burg (15 m, 16 rotierende Flügel). Wenn es windig ist, warten Sie: beide Skulpturen erwachen zum Leben.
Ein interessantes architektonisches Detail: Manrique entwarf den Park bewusst in dunklem Basalt, damit er mit der Burg harmoniert. Deshalb wirkt der gesamte Komplex, Park und Burg, wie ein einheitliches Bauwerk aus dem 17. und 20./21. Jahrhundert. Jedes Jahr am 25. Juli findet hier die Nachstellung der Schlacht um Santa Cruz statt.
Leonardo Torriani schlägt das Fort 1587 vor und plant zwei Burgen zur Flankierung des Castillo de San Cristóbal. Bau 1641-1644 unter Generalkapitän Luis Fernández de Córdoba y Arce, während der Revolutionen in Portugal und Katalonien. Umgebaut 1765 als zylindrischer Basaltturm. Verteidigt gegen Nelson 1797. Militärisch genutzt bis 1924. Museumsversuch 1948. Von der Stadt zurückgewonnen 1982. BIC 1993. Park: César Manrique (Lanzarote, 1919-1992) entwarf ihn als letztes Werk, bewusst in dunklem Stein in Anlehnung an die Burg. Fertiggestellt 1995 von Amigó und Olcina. 25. Juli jährlich: Nachstellung der Schlacht um Santa Cruz.
Kostenloser Parkplatz → Castillo Negro (Außenbereich, Fotos, 15 Min.) → Parque Marítimo (Baden, Liegen, Restaurant, 3-4 Std.) → Palmetum (Twin-Ticket, 1-2 Std.) → Auditorio de Tenerife (Außenbereich + Terrasse, 30 Min.). Alles zu Fuß, ohne das Auto zu bewegen.
DAS Foto: Castillo Negro (kreisförmig, dunkler Vulkanstein, 17. Jahrhundert) mit der weißen Silhouette von Calatravas Auditorio (2003) im Hintergrund. Vier Jahrhunderte Architektur in einem Bildausschnitt. Funktioniert tags und nachts (beleuchtetes Auditorio). Am besten von der Esplanade zwischen Burg und Auditorio.
Im Park: Manriques Windspielzeug auf dem Lavafelsen, mit dem Atlantik dahinter. Corten-Stahl-Skulptur mit Flügeln, die sich im Wind drehen. Bei Brise den perfekten Moment abwarten - die Flügel erzeugen endlose Kombinationen.